Notruf: Wann 112?
Schnell erkennen, wann der Notruf richtig ist – und welche Informationen der Leitstelle helfen, sofort zu handeln.
Ablauf eines Einsatzes
Vom Notruf bis zur weiteren Versorgung: So läuft ein Notfalleinsatz strukturiert, sicher und professionell ab.
Sonderlagen
Finden Sie heraus, wie wir uns auf Sonderlagen und Spezialeinsätze vorbereiten.
Struktur & Organisation
Aufgebaut um zu helfen – Wie wir mit Partnern zusammen wirken um im Notfall zu helfen.
Innovation & Forschung
Zukunftsorientiert – wie wir Rettungsdienst und unser Netzwerk weiter entwickeln.
Qualität & Feedback
Finden Sie heraus wie wir die Qualität unserer Leistungen messen und geben Sie uns Feedback.
RETTUNGSDIENST BREMEN
WER SIND WIR?
Der Rettungsdienst Bremen ist ein Dienst starker Partner!
Zusammen sorgen der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehr, die Malteser und die Johanniter Unfallhilfe dafür, dass Menschen in Bremen jederzeit verlässlich versorgt werden. Rund um die Uhr stehen die Einsatzkräfte für schnelle medizinische Hilfe in Notfällen bereit. Unser Auftrag reicht von der Notfallrettung bei akuten Erkrankungen und Unfällen bis zur rettungsdienstlichen Bereitstellung bei Sonderlagen. Wir versorgen täglich ca. 250 Menschen bedarfsgerecht nach dem Maß ihrer Not. Dabei arbeiten erfahrene Sanitäter:innen und Ärzt:innen sowie Spezialkräfte in unseren Institutionen, Dienststellen und der Leitstelle zusammen – koordiniert, professionell und mit klaren Abläufen. Moderne Ausstattung, kontinuierliche Fortbildung und ein hoher Qualitätsanspruch bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung und Sicherheit in der Stadtgemeinde Bremen – im Einsatz, im Hintergrund und im Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen.
Stützpunkte
Mitarbeitende
Einsätze pro Jahr
Notfallrettung
und -Transport
Schnelle Hilfe bei akuten Notfällen – rund um die Uhr.
Versorgung im
Netzwerk
Akute Hilfe und Beratung bei Versorgungsproblemen
Sonderlagen und
Spezialeinsätze
Einsatzbereit für besondere Einsatzsituationen
Ausbildung und
Qualität
Kontinuierliche Bildung und gute Abläufe für hohe Qualität.
MACHEN SIE KARRIERE BEI UNS
IHR EINSTIEG IN DEN RETTUNGSDIENST BREMEN?
Starten Sie Ihre Karriere im Rettungsdienst Bremen und werden Sie Teil eines starken Systems, das täglich Verantwortung übernimmt. Ob Ausbildung, Praktikum, Quereinstieg oder der nächste Karriereschritt: Bei uns finden Sie vielfältige Möglichkeiten in der Notfallrettung.
Derzeit suchen 4 unserer Partnerorganisationen Interessierte an einer vergüteten Ausbildung zur Rettungssanitäterin/ zum Rettungssanitäter (w/m/d) mit anschließender Verwendung im Einsatzdienst. Sie arbeiten nach der zentral durchgeführten Ausbildung in einem professionellen Umfeld mit klaren Abläufen, moderner Ausstattung und einem hohen Anspruch an Qualität und Weiterbildung. Wenn Sie eine Aufgabe suchen, die Sinn stiftet, Teamarbeit erfordert und echte Wirkung hat, dann sind Sie hier richtig. Informieren Sie sich jetzt über IhrenWeg in den Rettungsdienst Bremen.
HIER FINDEST DU ANTWORTEN
HÄUFIGE FRAGEN & ANTWORTEN
Wann soll ich die 112 anrufen?
Rufen Sie die 112 immer dann an, wenn akute Lebensgefahr besteht oder sich ein Zustand sehr schnell verschlechtert.
Zum Beispiel bei:
- Bewusstlosigkeit
- Atemnot oder Atemstillstand
- starken Brustschmerzen
- schweren Verletzungen nach einem Unfall
- starken Blutungen
- Krampfanfällen
- Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt
Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh als einmal zu spät anrufen.
Wann ist die 116117 die richtige Nummer?
Die 116117 erreichen Sie, wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, aber kein Notfall vorliegt.
Zum Beispiel bei:
- Fieber, Schmerzen oder Infekten außerhalb der Praxiszeiten
- plötzlich auftretenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden
- wenn Sie unsicher sind, ob Sie in eine Notaufnahme müssen
- wenn Ihre Hausarztpraxis geschlossen ist
Dort werden Sie beraten oder an eine geeignete Bereitschaftspraxis vermittelt.
Was passiert, wenn ich die 112 wähle?
Ihr Anruf geht in der Leitstelle ein. Dort sprechen speziell geschulte Notrufsachbearbeiter mit Ihnen.
Sie werden u.a. gefragt:
- Wo ist der Einsatzort?
- Wie lautet ihre Rückrufnummer?
- Was ist passiert?
Während des Gesprächs wird bereits Hilfe geschickt. Sie erhalten am Telefon klare Anweisungen, was Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes tun können.
Legen Sie erst auf, wenn sie dazu aufgefordert werden. Halten Sie sich für einen Rückruf bereit.
Welche Informationen sollte ich am Telefon bereithalten?
Sie sollten sagen können, wo der Einsatzort ist und wie Ihre Rückrufnummer lautet. Für alles Weitere werden Ihnen gezielte Fragen gestellt.
Kommt immer ein Rettungswagen (RTW)?
Nein. Die Leitstelle nimmt Ihren Notruf entgegen und entscheidet je nach Notfall und anhand von Vorgaben, welche Hilfe in Ihrem Fall am sinnvollsten ist.
Gegebenenfalls werden Sie, wenn keine akute Lebensbedrohung vorliegt noch einmal zurückgerufen um die bestmögliche Hilfe für Sie zu organisieren.
Darf ich wegen „Kleinigkeiten“ die 112 anrufen?
Wenn Sie unsicher sind, ob es sich um einen Notfall handelt: Rufen Sie an.
Die Mitarbeitenden in der Leitstelle helfen Ihnen einzuschätzen, ob ein Rettungseinsatz notwendig ist oder ob Sie an eine andere Stelle verwiesen werden.
Was kann ich tun, bis der Rettungsdienst eintrifft?
- Bleiben Sie ruhig und bei der betroffenen Person
- Folgen Sie den Anweisungen aus der Leitstelle
- Leisten Sie Erste Hilfe, wenn Sie können
- Sorgen Sie dafür, dass der Rettungsdienst schnell Zugang zur Wohnung oder zum Gebäude bekommt (Tür öffnen, Licht einschalten, Haustiere sichern)
Was kostet mich ein Einsatz des Rettungsdienstes?
Für Patientinnen und Patienten entstehen in der Regel keine direkten Kosten. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse.
Privatversicherte erhalten, wenn sie selbst betroffen sind eine Rechnung, welche sie bei ihrer Versicherung abrechnen können.
In Ausnahmefällen (z. B. bei mutwilligem Missbrauch des Notrufs) können Kosten weitergeben werden.
Darf ich selbst organisiert ins Krankenhaus fahren statt die 112 zu rufen?
Wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen und gefahren werden ja.
Bei Symptomen wie Atemnot, Bewusstlosigkeit, starken Schmerzen, Lähmungen oder nach schweren Unfällen sollten Sie das nicht tun. In solchen Fällen kann sich der Zustand unterwegs verschlechtern – der Rettungsdienst kann sofort helfen.
Ich spreche kaum Deutsch – kann ich trotzdem die 112 anrufen?
Ja.
Sprechen Sie langsam und nennen Sie Ihren Standort so gut Sie können. Bei Bedarf wird in der Leitstelle eine Übersetzungshilfe verwendet.
Wann soll ich die 112 anrufen?
Rufen Sie die 112 immer dann an, wenn akute Lebensgefahr besteht oder sich ein Zustand sehr schnell verschlechtert.
Zum Beispiel bei:
- Bewusstlosigkeit
- Atemnot oder Atemstillstand
- starken Brustschmerzen
- schweren Verletzungen nach einem Unfall
- starken Blutungen
- Krampfanfällen
- Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt
Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu früh als einmal zu spät anrufen.
Wann ist die 116117 die richtige Nummer?
Die 116117 erreichen Sie, wenn Sie ärztliche Hilfe benötigen, aber kein Notfall vorliegt.
Zum Beispiel bei:
- Fieber, Schmerzen oder Infekten außerhalb der Praxiszeiten
- plötzlich auftretenden, aber nicht lebensbedrohlichen Beschwerden
- wenn Sie unsicher sind, ob Sie in eine Notaufnahme müssen
- wenn Ihre Hausarztpraxis geschlossen ist
Dort werden Sie beraten oder an eine geeignete Bereitschaftspraxis vermittelt.
Was passiert, wenn ich die 112 wähle?
Ihr Anruf geht in der Leitstelle ein. Dort sprechen speziell geschulte Notrufsachbearbeiter mit Ihnen.
Sie werden u.a. gefragt:
- Wo ist der Einsatzort?
- Wie lautet ihre Rückrufnummer?
- Was ist passiert?
Während des Gesprächs wird bereits Hilfe geschickt. Sie erhalten am Telefon klare Anweisungen, was Sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes tun können.
Legen Sie erst auf, wenn sie dazu aufgefordert werden. Halten Sie sich für einen Rückruf bereit.
Welche Informationen sollte ich am Telefon bereithalten?
Sie sollten sagen können, wo der Einsatzort ist und wie Ihre Rückrufnummer lautet. Für alles Weitere werden Ihnen gezielte Fragen gestellt.
Kommt immer ein Rettungswagen (RTW)?
Nein. Die Leitstelle nimmt Ihren Notruf entgegen und entscheidet je nach Notfall und anhand von Vorgaben, welche Hilfe in Ihrem Fall am sinnvollsten ist.
Gegebenenfalls werden Sie, wenn keine akute Lebensbedrohung vorliegt noch einmal zurückgerufen um die bestmögliche Hilfe für Sie zu organisieren.
Darf ich wegen „Kleinigkeiten“ die 112 anrufen?
Wenn Sie unsicher sind, ob es sich um einen Notfall handelt: Rufen Sie an.
Die Mitarbeitenden in der Leitstelle helfen Ihnen einzuschätzen, ob ein Rettungseinsatz notwendig ist oder ob Sie an eine andere Stelle verwiesen werden.
Was kann ich tun, bis der Rettungsdienst eintrifft?
- Bleiben Sie ruhig und bei der betroffenen Person
- Folgen Sie den Anweisungen aus der Leitstelle
- Leisten Sie Erste Hilfe, wenn Sie können
- Sorgen Sie dafür, dass der Rettungsdienst schnell Zugang zur Wohnung oder zum Gebäude bekommt (Tür öffnen, Licht einschalten, Haustiere sichern)
Was kostet mich ein Einsatz des Rettungsdienstes?
Für Patientinnen und Patienten entstehen in der Regel keine direkten Kosten. Die Abrechnung erfolgt über die Krankenkasse.
Privatversicherte erhalten, wenn sie selbst betroffen sind eine Rechnung, welche sie bei ihrer Versicherung abrechnen können. Besteht keine Krankenversicherung beim Patienten, werden keine Kosten abgerechnet.
In Ausnahmefällen (z. B. bei mutwilligem Missbrauch des Notrufs) können Kosten weitergeben werden.
Darf ich selbst organisiert ins Krankenhaus fahren statt die 112 zu rufen?
Wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen und gefahren werden ja.
Bei Symptomen wie Atemnot, Bewusstlosigkeit, starken Schmerzen, Lähmungen oder nach schweren Unfällen sollten Sie das nicht tun. In solchen Fällen kann sich der Zustand unterwegs verschlechtern – der Rettungsdienst kann sofort helfen.
Ich spreche kaum Deutsch – kann ich trotzdem die 112 anrufen?
Ja.
Sprechen Sie langsam und nennen Sie Ihren Standort so gut Sie können. Bei Bedarf wird in der Leitstelle eine Übersetzungshilfe verwendet.





